First they ignore you,
then they laugh at you,
then they fight you,
then you win.
- Hallo, ich bin Ben. Und ich mache Dinge einfacher. Ich bin Gestalter und Entrepreneur. Ich lebe in Berlin.
First they ignore you,
then they laugh at you,
then they fight you,
then you win.
Since I joined a startup again I am thinking about a way to share what I’ve learned or things that I believe in. – Means, that this blog is getting to be more text-focused. Less photos, more ideas.
In the past some people asked me for advise or simply my opinion about their product or company, others invited me to talk about my experience.
So, I will start a series called »Essentials«. Here’s the table of contents:
In den letzten Wochen war es hier sehr ruhig. Das lag vor allem an meinem Umzug nach Berlin und den damit verbundenen Veränderungen.
Fotografiert habe ich seither nichts mehr. Allerdings wird sich das jetzt wieder ändern. Ich lebe mich gut ein und es juckt der Auslösefinger. Die Planungen für ein großes Shooting laufen schon.
Bis dahin nutze ich die Zeit für einen Frühjahrsputz auf meinen Festplatten und in meinen Negativ-Mappen. Hier noch ein Schnappschuss, den ich beim Aufräumen entdeckt habe. Geschossen auf Fuji Dia-Positiv Mittelformat (den Namen des Films habe ich gerade nicht griffbereit…).
The celebration of making something great for everybody. Enjoying the defeat of cynisism. The rejection of reason. The rejection of being told a hundred times you can’t do that.
— Sir Jonathan Ive (Celebrating Steve Jobs)
Everything around you that you call life was made up by people that were no smarter than you.
And you can change it, you can influence it, you can build your own things that other people can use.Once you learn that, you’ll never be the same again.
— Steve Jobs
2011 habe ich sehr viel fotografiert. Vor allem aber habe ich mich zu einem wichtigen Schritt entschlossen: der Wechsel von Canon zu Leica. Dieser Wechsel war mehr als der Austausch meiner Kameras und Objektive. Es war die Entscheidung, dass ich weg von Features und Equipment und hin zu besseren Fotos will. Auch deshalb hab ich in der zweiten Jahreshälfte fast ausschließlich analog fotografiert.
Martin ruft (zum dritten Mal) seine Blogparade “Euer bestes Foto …” aus. Da mache ich gerne mit.
Mein bestes Bild 2011 habe ich erst vor einigen Tagen fotografiert. Mit meiner Hasselblad 503CX auf Polaroid (Fuji FP-100). Alles echt und alles ohne Bearbeitung. Doppelbelichtung. Deshalb ist es für mich mein bestes Foto 2011.
Die meisten Webleute haben ihren Jahresrückblick schon geschrieben. Ich nicht. Werde ich auch nicht. 2011 war das intensivste Jahr meines Lebens.
Doch worauf ich mich wirklich freue, sind die Jahrzehnte, die vor uns liegen. Denn in den kommenden Jahren wird sich alles verändern.
Finanz- und Wirtschaftssysteme, politische Systeme, Wertesysteme und vieles mehr. Die Welt, wie wir sie seit Jahrzehnten kennen, wird sich vollständig verändern. Unser Leben.
Der Grund: Digitalisierung.
Das Thema ist so groß, dass es mir schwer fällt, den Bogen zu spannen.
Deshalb hier ein paar Gedanken, Impulse, Wünsche.
Vor ungefähr drei Jahrzehnten fing das alles an. Diese Sache mit den Computern. Und dann dieses weltumspannende Netz, an das immer mehr Menschen angeschlossen sind. Die letzten 20 Jahre waren wohl die schnellsten Jahre der Menschheit.
Industrien entstanden, andere verschwanden, etliche Revolutionen in mehr oder weniger entlegenen Gegend wurden losgeschlagen. Und irgendwie war vieles davon unvorhersehbar, sogar unvorstellbar: Arabischer Frühling, Occupy, Globale Finanzkrise, Eurokrise …
Der Butterfly-Effect ist plötzlich gar nicht mehr so abwegig.
Der PC ist tot, die meisten Menschen besitzen ein Mobiltelefon oder gar ein Smartphone. Telefone, Tablets und Cloud-Systeme sind die Rechner der kommenden Jahre. Browser werden von Apps abgelöst und jedes Haushaltsgerät wird zukünftig online sein.
Die Digitalisierung macht vor nichts halt. Wir werden zukünftig überall arbeiten können, überall mit unseren Freunden in Kontakt stehen, medizinische Diagnosen und Behandlungen zuhause erledigen. Räume, ganze Häuser verändern ihre Funktion und passen sich unseren Nutzungsgewohnheiten oder unserer Stimmung an. Wir mieten unsere Fahrzeuge für Stunden und je nach Anwendungszweck. Jeder hat die Möglichkeit, sein Hobby zum Beruf zu machen und seinen Lebensunterhalt über einen eigenen Onlineshop zu verdienen. Unternehmen entstehen, deren Ziel nicht ausschließlich der finanzielle, sondern mehr noch der menschliche Gewinn ist.
„Brave new world“, „1984“ oder „die Singularität ist nah“ schreien viele. Die Kritiker malen die Apokalypse durch die Herrschaft der Maschinen. Skepsis sei gestattet und Vorsicht schadet nicht. Dennoch sollten wir die Chancen nicht übersehen. Denn die sind riesengroß.
Ich sehe die Entstehung neuer Industrien, neuer Wertschöpfung und den freien Zugang zu allen Informationen dieser Welt. Immer mehr junge, talentierte Menschen gründen ihr eigenes Unternehmen um ihre eigenen Visionen zu realisieren.
Menschen sind in der Lage, sich überall zu vernetzen. Der Zugang zum Web ist zugänglich wie Strom aus der Steckdose und selbstverständlich wie Luft zum atmen. Vielleicht schaffen wir damit mehr Transparenz und damit eine Basis für eine ehrlichere Welt.
…
Nennt mich Idealisten oder Spinner,
aber für mich sind die Chancen für eine bessere Welt selten größer gewesen.
Es gibt noch viel zu tun, also lasst uns anfangen! Gestalten wir die Welt, in der wir leben wollen. Die Welt, in der unsere Kinder leben sollen und die Welt, die wir unseren Enkeln hinterlassen wollen.
Für mich habe ich eine Entscheidung getroffen: 2012 wird großartig!
Ich werde vieles in meinem Leben verändern und mich noch mehr meiner Leidenschaft widmen, Technologie menschlich und für die Menschen nutzbar zu machen. Und ich werde versuchen, bessere Fotos zu machen.
Cheerio,
Ben
…
Achja: Ich schrieb zwei Drittel dieses Textes auf meinem iPhone, während ich irgendwo in der Stadt auf einen Freund wartete.