Seit einigen Tagen bin ich nun stolzer Besitzer und Benutzer eines neuen MacBooks. Und ich bin wirklich angemessen begeistert von den neuen Apple Notebooks. Design, Material, Verarbeitung und Leistung sind von einer Qualität, die eigentlich nicht mehr zu einem Consumer-Produkt passt. Und genau das ist das Tolle. – Apple bringt mit den neuen MacBooks eine neue Liga von Geräten auf den Markt, die einen neuen Qualitätsanspruch in eine Billig-Billig-Sparte bringen; und verkauft die Notebooks zum gleichen Preis wie die Vorgänger.
Auf einige Punkte, die mir bei der Benutzung in den letzten Tagen aufgefallen sind, werde ich hier eingehen. Technische Daten und Benchmarks werden in den nächsten Wochen und Monaten an anderen Stellen sicher noch mehr als genug auftauchen.
1. Das neue Unibody-Aluminium-Gehäuse: Nicht nur, dass Apple den gesamten, bisheringen Produktionsprozess über den Haufen geworfen hat, um einen effizienteren, zukunftsicheren, innovativeren und zudem noch umweltschonenderen Prozess zu etablieren; Das neue Gehäuse gibt den MacBooks eine sichere Rüstung und dem User ein unglaublich angenehmes haptisches Erlebnis. Ich bin ständig damit beschäftigt, das MacBook zu streicheln.
Die Abdeckung von Akku und Festplatte ist sehr schön gelöst und lässt sich prima bedienen. Ich bin froh, dass die wichtigen Komponenten nun schnell zugänglich sind. Den Klapphebel zum Öffnen hab ich schon am PowerMac G5 gemocht.
2. Das Display: Ich weiß wirklich nicht, was das Gejammer wegen der Glossy-Displays soll. Ich find das Display super. Die Helligkeit des LED-Displays ist stark. Und reicht völlig aus, um fast alle Spiegelungen zu beseitigen. Bei starker Helligkeit und Sonne muss ich es nochmals testen. Die fehlt ja momentan mangels Sommer.
Angenehm ist, dass der Umgebungslichtsensor sehr schnell reagiert und das Display auf eine angenehme Helligkeit anpasst. Achja, und es lässt sich wesentlich besser sauber halten (mit einem schönen schwarzen Tuch).
3. Das Glas-Trackpad: Wahnsinn! Ich liebe Gestensteuerung und gehe davon aus, dass sie uns in Zukunft die Arbeit mit Computern und computerähnlichen Geräten wesentlich vereinfacht. Das neue Trackpad fühlt sich wahnsinnig gut an und man kann viel schneller auf dem Teil hin und her rutschen als auf gewöhnlichen Touchpads. Etwas ungewohnt ist das Klicken ohne »echte« Taste. Aber das Problem hatte ich auch damals für kurze Zeit beim iPod, als dieser von mechanischem ClickWheel auf TouchWheel umgestellt wurde. Man gewöhnt sich schnell dran.
4. Akku: Bisher bin ich begeistert von der Laufzeit. Ich kann wirklich bei normaler Aktivität ohne enorme Leistungsanforderungen von 4,5 bis 5 Stunden Laufzeit berichten. Was mir aufgefallen ist: Irgendwie dauert das Laden des Akkus viel länger als bei meinem alten schwarzen MacBook… Vielleicht bilde ich es mir auch einfach nur ein.
5. Die Tastatur: Ist super. Druckpunkt der Tasten ist ein wenig härter eingestellt. Das Material fühlt sich toll an und ansonsten gab es ja keine großen Änderungen. Bis auf die Beleuchtung. Kennt man ja aus dem MacBook Pro.
6. Die Leistung: Irgendwie geht alles schneller und flüssiger von statten. Auch Aperture, Photoshop und InDesign laufen prima. Da meine 4GB RAM noch unterwegs sind, kann ich momentan nur von der Standard-Konfiguration berichten. Den Rest hole ich nach.
Fazit: Seit dem 12” PowerBook (ich hätte übrigens noch eins abzugeben) habe ich mir wieder einen kleinen, leistungsstarken, portablen Mac im Alu-Kleidchen gewünscht. (Und ich war bestimmt nicht der Einzige).
Die gesamte Verarbeitung des MacBooks zeigt einen enorm hohen Qualitätsanspruch, der endlich auch wieder bei den »Consumer-Geräten« von Apple angekommen ist. Wenn Apple an diesen neuen, alten Werten festhält, freue ich mich sehr auf die kommenden Generationen von portablen Macs.
Da fällt mir ein passender Spruch ein: Wertigkeit neu erleben.
Foto: Apple Inc.

Ein Kommentar
Und ich warte immer noch auf mein Macbook Pro… Mist!
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